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Endometriosis befindet sich unter den ersten drei Gründen für eine Unfruchtbarkeit bei Frauen.
Das sich in der Gebärmutter befindende Endometrium ist der Teil, das jeden Monat vom Körper abgestreift und erneuert wird, damit sich das Embryo darin einnistet und darin entwickeln kann. Bei Endometriozyste fängt das Endometrium an, sich an Stellen zu entwickeln, wo es normalerweise nicht sein sollte. Es kann sich in den Ovarien, in den FALLOPschen Röhren, in den Geweben in der Nähe der Gebärmutter befinden. Manchmal sogar kann es sogar im Gebärmuttermund, in der Vagina, im Rektum oder in der Harnblase auftreten.

Abgesehen davon, daß es zur Unfruchtbarkeit führt, sind die Symptome für Endometriosis diese:
Schmerzhafter Geschlechtsverkehr, schmerzhaftes Urinieren, schmerzhafte Bauchaktivitäten während der Menstruation, Prä-Menstruale und Post-Menstruale Bauchschmerzen.

Endometriosis wird durch Laporoskopie erkannt. Durch Laporoskopie wird in den Bauch eingedrungen und  erforscht, ob sich das Endometrium  an anderen Stellen befindet oder nicht, und mit der Biopsie wird diese Feststellung bestätigt. Nachdem Endometriosis festgestellt wird, wird, je nach Kondition des Patienten und der Endometriosis eine Behandlung ausgewählt. Generell werden die Endometriumknoten soweit wie möglich chirurgisch entfernt. Wenn zusätzlich zum chirurgischen Eingriff auch eine medizinische Behandlung eingeleitet wird, werden die Schmerzbeschwerden weitläufig gemindert. Der chirurgische Eingriff erhöht gleichzeitig die Schwangerschaftschancen des Patienten. Falls es nach der Chirurgie nicht zu einer Schwangerschaft kommt, können Ovulationsinduktion, Insemination, Retortenmethode in der Reihenfolge angewandt werden.

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